Südamerikareise – in 4 Wochen von Machu Picchu an die Copacabana

Südamerikareise – in 4 Wochen von Machu Picchu an die Copacabana

Als Lisa für das Wintersemester 2016/17 für ein Auslandssemester in Peru zugelassen wurde, war eigentlich von Anfang an klar, dass das die optimale Ausgangssituation für eine gemeinsame Südamerikareise ist.

Während ihrer Studienzeit in Peru hat Lisa natürlich schon fleißig Informationen und Ideen für eine Südamerikareise gesammelt. Simon hat in dieser Zeit gerade an seiner Bachelorarbeit geschrieben und hatte glücklicherweise genug Zeit um sich einen Monat Auszeit zum Reisen zu gönnen. 

Da in Peru die Semester etwas anders im Jahr liegen als in Deutschland, war für unsere Südamerikareise die Zeit um Weihnachten und Silvester der Optimale Reisezeitraum. Und als Simon dann Mitte Dezember endlich nach Cusco kam, konnte das nur der Start einer unvergesslichen und unfassbar schönen Südamerikareise sein.

Tipp: Wir empfehlen dir so viel wie möglich auf eigene Faust zu machen. Wir hatten zum Beispiel, abgesehen von den Flügen, keinerlei Touren, Unterkünfte, Fahrten oder andere Aktivitäten vorher gebucht. Meistens haben wir Ausflüge und Touren nur ein oder zwei Tage im Voraus gebucht. Die Busfahrten oft sogar erst am Tag der Fahrt. Außerdem sind wir meistens über Nacht gefahren, um die Unterkunft zu sparen und mehr Zeit an den verschiedenen Orten zu haben.

So sparst du dir nicht nur eine Menge Geld, sondern bist auch extrem flexibel in dem was du machen und wo du bleiben willst. Vor allem kannst du dich jederzeit vor Ort für das beste Angebot entscheiden.

Hier ein Überblick über unsere Route der Südamerikareise:

Hinweis: Dieser Artikel soll nur einen Überblick über unsere erste Südamerikareise geben. Wir werden bald zu den meisten Erlebnissen noch ausführliche Berichte schreiben.

Simon ist nach einer langen Flugreise endlich am Sonntag den 18.12.2016 vormittags in Cusco angekommen. Lisa war zu diesem Zeitpunkt schon einige male in Cusco gewesen und kannte sich daher schon etwas aus.

Als erstes haben wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht um unser Gepäck loszuwerden. Als wir dann ein gutes Hostel gefunden hatte, haben wir uns erst einmal gemeinsam die Stadt ein wenig angeschaut.

In den nächsten beiden Tagen haben wir dann ein wenig die Hügel um Cusco erkundet. Außerdem haben wir einen wundervollen Ausflug zu den Salineras de Maras, die Salzterrassen im Valle Sagrado, dem heiligen Tal gemacht. Wir sind mit dem Bus von Cusco aus nach Urubamba bzw. noch ein kleines Stück weiter gefahren. Fragt einfach den Busfahrer wie ihr am besten zu den Salineras kommt, er lässt euch dann entsprechend raus.

Von dort sind wir dann von unten kommend zu den Salzterrassen gewandert. Wir haben diese durchquert, um dann einen unvergesslichen Ausblick über die Salinen genießen zu dürfen. Das war ein sehr toller Auftakt für unsere Südamerikareise!

Anschließend sind wir dann nach Maras, und von dort weiter Richtung Hauptstraße die wieder zurück nach Cusco führt gewandert. An der Kreuzung an der die Straße von Maras die Hauptstraße trifft, ist eine Bushaltestelle von der aus du super wieder zurück nach Cusco kommst.

Falls ihr mehr Zeit im heiligen Tal verbringen wollt, kannst du dir zum Beispiel bei info-peru.de oder bei passengeronearth.com weitere Anregungen holen, was du im Valle Sagrado noch machen kannst.

Hier noch die Route, die wir gelaufen sind:

Hinweis: Unterschätze bitte die Höhe von ca. 3.400 m nicht, vor allem wenn du direkt in Cusco startet. Simon hatte die ersten paar Tage richtig zu kämpfen. Zum einen war er ständig außer Atem, zum anderen kamen immer wieder starke Kopfschmerzen dazu. Gönn dir also ruhig ein zwei ruhige Tage in Cusco, um dich erst einmal an die Höhe zu gewöhnen. Du glaubst nicht wie anstrengend es sein kann bergauf oder Treppen zu steigen 😉

Machu Picchu, das erste Weltwunder auf unserer Südamerikareise

Nachdem sich Simon nach einigen Tagen und den ersten unvergesslichen Erlebnissen an die Höhe gewöhnt hatte, ging es dann nach Machu Picchu. (Übrigens eins unserer größten Highlights auf der Südamerikaresie!)

Wir sind früh am Morgen in Cusco abgeholt worden. Mit dem Kleinbus ging es dann nach Hidroelectrica. Die fahrt dauert etwa 6 Stunden manchmal auch etwas länger, je nach dem in welchem Zustand die Straßen sind.

Von Hidroelectrica sind es dann noch einmal etwa 10 km entlang der Bahnlinie nach Aguas Calientes. Die strecke ist sehr einfach und wunderschön zu laufen. 

Als wir am späten Nachmittag dann ankamen haben wir uns noch was zu essen gesucht und sind dann ziemlich früh ins Bett gegangen. Wir wollten ja schließlich am nächsten Morgen als eine der ersten den Aufstieg zu Machu Picchu starten, die Brücke öffnet um 5:30 Uhr.

Der Weg nach oben ist unfassbar schön und dauert etwa eine Stunde. Oben angekommen waren wir dann allerdings doch nicht mehr so weit vorn. Obwohl die Busse deutlich später los fahren dürfen, haben uns einige davon trotzdem überholt. Wir empfehlen dir aber dennoch den Aufstieg zu Fuß. Er ist unserer Meinung nach einfach zu schön um ausgelassen zu werden und das Gefühl ist einfach der Hammer, wenn man sagen kann: „ich bin selber hoch zu Machu Picchu gelaufen“. Außerdem sparst du dir eine Menge Geld, die Busse sind unserer Meinung nach unverhältnismäßig teuer.

Machu Picchu haben wir dann auch ohne Führung erkundet. Unser absolutes Highlight war der Blick vom Sonnentor über die gesamte Inkastätte

Wir haben die tolle Atmosphäre einige Stunden genossen bevor wir uns dann wieder auf den Weg zurück nach Hidroelectrica gemacht haben. Dort sind wir am Nachmittag abgeholt worden und waren dann abends wieder zurück in Cusco.

Wir werden bald noch einen ausführlichen Bericht über unser Machu Picchu Abenteuer schreiben.

Hinweis: auf der offiziellen Internetseite von Machu Picchu findest du aktuelle Informationen zu den Eintrittspreisen und Öffnungszeiten. Leider ist die Seite nicht durchgängig ins englische übersetzt und die Preise sind in peruanischen Soles angegeben.

Das ist die Strecke die wir an den beiden Tagen von Hidroelectrica nach Aguas Calientes und von dort nach Machu Picchu und wieder zurück nach Hidroelectrica gelaufen sind:

Weihnachten auf der Isla del Sol im Titicacasee

Als nächste Station unserer Südamerikareise, ging es am 22. Dezember dann abends weiter Richtung Titicacasee. Hier wollten wir Heiligabend verbringen. Simon hat extra Plätzchen und ein paar kleine Geschenke von freunden und Familie aus Deutschland mitgebracht 🙂

Am nächsten Morgen sind wir dann in Yunguyo angekommen und dort über die Grenze nach Bolivien.

Hinweis: Du brauchst mit einem deutschen Reisepass vorher kein Visum, du bekommst bei Einreise ein Touristenvisum ausgestellt. Allerdings muss dein Reisepass bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Unsere erst Nacht in Bolivien haben wir in Municipio Copacabana verbracht, bevor wir dann am Morgen von Heiligabend Richtung Isla del Sol los gelaufen sind.

Ungefähr auf halber Strecke der 17 km zur Fähre haben wir einen älteren Mann getroffen, der vor seiner Hütte in der Sonne saß. Er zeigte uns seine Postkartensammlung, die ihm Reisende aus aller Welt geschickt haben und war ganz stolz darauf, dass er sogar in einem Reiseführer erwähnt wurde.

Als er mit der Postkartensammlung und seinen Erzählungen fertig war, hat er uns angeboten uns für ein paar Soles zur Isla überzusetzen. Das Angebot konnten wir natürlich nicht ablehnen und so sind wir in seinem kleinen Holzboot mit Außenbordmotor zur Isla del Sol gefahren.

Auf der Isla del Sol

Auf der Insel angekommen haben wir uns erst einmal eine Unterkunft für die Nacht gesucht. Anschließend haben wir ein wenig die Insel erkundet. Abends wollten wir dann auf dem höchsten Punkt der Insel einen unvergesslichen Sonnenuntergang erleben.

Leider hatte Simon aber wieder Probleme mit der Höhe. Als die Kopfschmerzen immer schlimmer wurden mussten wir leider schon vor Sonnenuntergang wieder absteigen. Zum Glück ist es dann mit jedem Höhenmeter den wir nach unten kamen, wieder etwas besser geworden.

Den Sonnenuntergang haben wir dann in einem kleinen Restaurant etwas weiter unten bei einem typisch bolivianischen Abendessen genießen können. Es gab Kartoffeln mit Reis und Hühnerbrust 😛

Den Abend haben wir dann noch bei ein paar Plätzchen im Hostel ausklingen lassen. Simon ging es allerdings wegen der Höhe noch immer nicht viel besser, so dass der Abend dann leider doch früher zu Ende war als eigentlich geplant.

La Paz - die höchste Großstadt der Welt

Weiter ging es auf unserer Südamerikareise nach La Paz, mit 3.600m die höchst gelegene Großstadt der Welt. 

La Paz ist eine unfassbar faszinierende Stadt, die für jeden etwas zu bieten hat. Es gibt zahlreiche Märkte und Markthallen, die zum Schlendern und verweilen einladen. Hier gibt es immer etwas besonderes zu Essen zu entdecken. Achte nur bitte darauf, dass die Lebensmittel immer ganz durchgegart sind, vor allem beim Fleisch. du willst dir schließlich nicht den Magen verderben.

Besonders empfehlen wir den Hexenmarkt, auf dem es neben allerlei Souvenirs auch Lama-Embryos und jede Menge andere skurrile Gegenstände zu kaufen gibt.

Den Höhenunterschied von ca. 1000 Höhenmetern innerhalb einer Stadt, erkundest du am besten mit einer der Seilbahnen. Versuche auch mindestens einmal im Dunkeln zu fahren, das Lichtermeer ist ein sehr beeindruckendes Bild von La Paz. 

Auch für Abenteuerlustige hat La Paz einiges zu bieten. Beispielsweise die „Death Road„, die du mit dem Mountainbike befahren kannst ist mit Sicherheit ein tolles Erlebnis. Leider hatten wir dafür auf unserer Südamerikareise keine Zeit, Lisa konnte sie dann aber später noch mit einer Freundin befahren.

Uyuni - eine Wüste aus Salz

Die dreitägige Tour durch die Salar de Uyuni haben wir zu einem guten Preis in La Paz in unserem Hostel gebucht. Um uns wieder etwas Zeit und Geld zu sparen sind wir über Nacht gefahren.

Diesmal konnten wir auf der Fahrt allerdings kaum Schlafen, die Straße war in einem sehr schlechten Zustand. Trotzdem sind wir dann morgens um 4 gut in Uyuni angekommen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir dann von unserem Guide in seinem Allradwagen abgeholt worden. Es ging direkt zur ersten Station, dem Eisenbahnfriedhof von Uyuni (Cementerio de los Trenes). Hier kann man alle möglichen alten, meist schon völlig ausgeschlachteten, Dampflokomotiven anschauen und auf ihnen herumklettern.

Anschließend ging es direkt in die Salar de Uyuni. Hier gibt es kaum etwas anderes als Salz. Unfassbar viel Salz, selbst die wenigen Häuser in der Salzwüste sind aus Salz. 

Ein Highlight in der Uyuni Salzwüste ist die Kakteeninsel, die Isla del Pescado („Fischinsel“). Sie ist eine art Oase auf der hunderte Kakteen, inmitten dieser unwirklichen Landschaft wachsen. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis!

Von hier ging es dann in eines der Salzhotels, es ist komplett aus Salz gebaut. Selbst die Tische und Bänke waren aus Salz.

An den nächsten beiden Tagen ging es dann aus der Salar de Uyuni raus zu mehreren Lagunen im Dreiländereck Bolivien, Chile und Argentinien. Durch die Mineralien in den Lagunen entstehen bei Wind sehr intensive Farben. Die Lagunen waren ein weiteres wirklich lohnenswertes Erlebnis auf unserer Südamerikareise.

Alles in allem ein unglaublich beeindruckendes und wunderschönes Erlebnis, das auch du auf deiner Südamerikareise nicht verpassen solltest.

Natürlich werden wir auch hier einen ausführlichen Bericht schreiben 🙂

Silvester in Sucre und weiter nach Santa Cruz

Nachdem wir nun schon sehr viele unvergessliche Eindrücke auf unserer Südamerikareise sammeln durften, ging es zu Silvester nach Sucre, die Hauptstadt von Bolivien.

Hier haben wir mit einigen anderen Reisenden im Hostel ein tolles Abendessen gegrillt und gefeiert. Zum Feuerwerk sind wir zum Kloster La Recoleta gegangen. Von hier aus hatten wir einen wunderbaren Ausblick über die Stadt.

Allerdings hat sich das Feuerwerk sehr in grenzen gehalten, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass Bolivien ein sehr armes Land ist.

Trotzdem konnten wir ein wunderschönes Silvester feiern, das uns noch sehr sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

In Santa Cruz haben wir nur eine Nacht verbracht. Und auch hier, wie eigentlich immer auf unserer Südamerikarsise, haben wir uns die Unterkunft erst vor Ort gesucht.

Man merkt sofort, dass hier die etwas reichre Gesellschaft von Bolivien lebt. Die Straßen sind viel sauberer, die Menschen kleiden sich westlicher und das gesamte Erscheinungsbild der Stadt ist etwas westlicher geprägt. 

Es gibt zahlreiche Parks und grüne Plätze, die zum Verweilen einladen und auch kulinarisch ist einiges geboten.

Länger als die zwei Tage konnten wir nicht bleiben, weil wir auf der Abschlussparty von Julio in São Paulo eingeladen waren. Julio ist ein Freund von Lisa, den sie in Amerika während ihrer Au Pair Zeit kennengelernt hat. Die Party wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen!

Die Abschlussparty der Universidade de São Paulo

Also ging es am nächsten Abend von Santa Cruz mit dem Zug an die bolivianisch-brasilianische Grenze. Mit dem Bus wären wir zwar vermutlich schneller gewesen, aber die Fahrt war es auf jeden Fall wert. Wir durften wundervolle Landschaften sehen und auch die Nacht war, verglichen mit einigen Bussen die wir bisher hatten, relativ komfortabel 😉

Am Morgen sind wir an der Grenze angekommen und dachten, dass wir super in der Zeit liegen. Da haben wir aber unterschätzt wie lange wir an der Grenze brauchen.

Es waren zwar nicht besonders viele vor uns, aber das Personal an der Grenze hat so unfassbar langsam gearbeitet, dass wir fast den ganzen Tag an der Grenze verbracht haben. 

Als wir dann endlich über die Grenze waren ist noch genau ein Bus weiter nach São Paulo gefahren und der war natürlich schon ausgebucht.

Glücklicherweise wollten dann noch so viele Menschen weiter nach São Paulo, dass das Busunternehmen noch einen extra Bus los geschickt hat, in dem wir dann auch einen Platz bekommen haben.

In São Paulo angekommen haben wir uns erst mal zu einer Samba mit freunden von Lisa getroffen und einen tollen Abend mit ihnen verbracht.

Am nächsten Tag haben wir uns ein wenig die Stadt zeigen lassen. Besonders faszinierend fanden wir das Street-Art-Viertel „Beco do Aprendiz“. Hier haben zahlreiche Graffitikünstler die Hauswände in eine riesige Freiluftkunstgalerie verwandelt. Definitiv einen Besuch wert, wenn du in São Paulo bist und ein tolles Erlebnis auf unserer Südamerikareise!

Die Party und der Tag danach

Abends ging es dann endlich zur heiß erwarteten Abschlussparty von Julio. Er hat uns eingeladen, weil wir eh gerade „in der Nähe“ waren. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und die Brasilianer wissen wie man feiert.

Auf der Party waren ungefähr 5.000 Gäste und davon nur etwa 60 Absolventen. 

An den Buffets gab es alles was man sich nur vorstellen kann. An jeder Ecke eine Bar an der es die ausgefallensten Variationen von Caipirinha gab. Vom Klassiker mit Limetten, über Erdbeeren und frischen Maracuja war alles dabei.

Für ordentlich Stimmung haben die drei Live Acts, die über den Abend gespielt haben, gesorgt. Das nennen wir mal eine gebührende Verabschiedung der Medizinabsolventen.

Am nächsten Tag waren wir bei der Familie von Julio zum Grillen eingeladen. Und auch Grillen können die Brasilianer. 

Ein Churrasco, also ein südamerikanischer Grill, geht über den ganzen Tag verteilt. Es werden riesige Stücke Rindfleisch, nur mit grobem Salz gewürzt und gegrillt. Wenn dann ein Stück fertig ist, wird dieses in kleine Stückchen geschnitten und jeder kann sich bedienen. 

So isst man nie viel auf einmal, aber immer wieder über den ganzen Tag verteilt. Dazu gibt es immer wieder etwas Salat oder Brot, wobei aber der Hauptteil vom Essen aus Fleisch besteht. Und obwohl wir gefühlt die ganze Zeit gegessen haben, war es nie unangenehm zu viel.

Eine besondere Spezialität war der selbst gemacht Cachaca von Julios Vater. Damit hat er uns natürlich reichlich versorgt 😉

Rio de Janeiro - an die Copacabana zum Schluss

Nach der Party ging es dann weiter nach Rio de Janeiro. Hier haben wir die letzten Tage unserer Südamerikareise verbracht.

Wir haben einfach die Zeit am Strand genossen, gebadet und in der Sonne relaxt. 

Die Must Sees haben wir natürlich auch gemacht. Die Seilbahn zum Zuckerhut ist ein tolles und unvergessliches Erlebnis. Oben angekommen ist der Ausblick über die Copacabana und die anderen Strände von Rio ein echtes Highlight. Hier haben wir einen unvergesslichen Sonnenuntergang erlebt.

Der Ausflug zum zweiten Weltwunder auf unserer Südamerikareise, dem Cristo Redentor musste natürlich auch sein. Auch wenn hier immer wahnsinnig viel los ist, ist es ein absolut empfehlenswertes und unvergessliches Erlebnis. Die Statue ist mit ihren 30 Metern Höhe wirklich sehr beeindruckend.

Außerdem haben wir in Rio de Janeiro eine free walking tour gemacht. Solche Touren können wir nur empfehlen! Sie sind eine tolle Möglichkeit die Stadt und etwas über ihre Kultur kennen zu lernen. Am Ende der Tour entscheidest du selbst ob, oder wie viel du dem Guide geben willst. Wir sind allerdings der Meinung, dass wenn dir die Tour gefallen hat, wenigstens ein kleines Trinkgeld drin sein sollte, sonst wird es bald keine kostenlosen Touren mehr geben.

Der Guide hat uns ein Restaurant empfohlen, in dem wir ein typisch brasilianisches Essen, die Fejoada bekommen haben.

Am letzten Tag haben wir dann noch einmal die Zeit am Strand genossen, bevor Simon dann am Abend wieder zurück nach Deutschland aufgebrochen ist.

Lisa ist dann noch einen weiteren Monat mit einer Freundin unterwegs gewesen, hierzu möchte sie aber bald einen extra Artikel schreiben.

Abschlussworte zu unserer Südamerikareise

Der Reisezeitraum von vier Wochen war für unsere Route ideal. Wir haben unzählige, unfassbar schöne, aufregende und unvergessliche Erlebnisse gehabt. 

Alle Südamerikaner mit denen wir etwas zu tun hatten, waren sehr offen, herzlich und hilfsbereit und von den „Gefahren“ vor denen wir immer wieder hören, haben wir nichts mitbekommen.

Vor allem in Rio de Janeiro sei es so gefährlich. Natürlich sollte man einige Viertel meiden, aber hier kommst du als Tourist in der Regel eh nicht hin.

Versuche einfach deine Sachen immer im Blick zu haben, nicht viel Bargeld, keine Kredit- oder Geldkarten und auch sonst keine Wertgegenstände bei dir zu tragen. Wenn du dich dann noch mit etwas gesundem Menschenverstand und am besten nicht alleine bewegst, bist du unserer Meinung nach auf der sicheren Seite. 

Tipp: In Südamerika wird nur sehr wenig und wenn dann meist nur sehr schlecht englisch gesprochen. Daher solltest du auf deiner Südamerikareise auf jeden Fall etwas spanisch sprechen. In Brasilien wird zwar kaum spanisch gesprochen, aber durch die Ähnlichkeit zum portugiesischen, verstehen dich die einheimischen meist und auch du wirst die meisten Brasilianer, zumindest sinngemäß, verstehen.

Wie hat dir der Artikel gefallen? Was gefällt dir besonders an Südamerika und was kannst du noch weiterempfehlen? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

2 Gedanken zu “Südamerikareise – in 4 Wochen von Machu Picchu an die Copacabana”

  1. 1000 Meter Höhenunterschied in einer Stadt (La Paz)! Kaum zu erfassen, in Kempten im Allgäu stöhnen die Radfahrer schon, wenn sie 30 m den Berg rauf nach Lenzfried müssen.

    • Lieber Walter,
      ja, knapp 1000 Meter Höhenunterschied in einer einzigen Stadt sind schon sehr beeindruckend! Abgesehen von den Mountainbike-Touren (die bergab gehen) haben wir in La Paz aber auch kaum Radfahrer gesehen. Die Einheimischen nutzen hauptsächlich die Seilbahnen als Fortbewegungsmittel, oder eben das Auto.
      LG Lisa und Simon

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